
Seit einigen Jahren bietet Eckert & Ziegler Dienstleistungen zur Rücknahme nicht mehr verwendeter Strahlenquellen an. Durch die Übernahme des Braunschweiger Isotopenspezialisten Nuclitec GmbH wurde dieser Geschäftsbereich weiter ausgebaut.
Die Geschichte dieses Geschäftsbereiches geht bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück, als Friedrich Giesel, damals Leitender Chemiker am Standort Braunschweig, die allerersten kommerziellen Radiumproben für Wissenschaftler wie Ernest Rutherford und Marie Curie herstellte. Seit 1976 wurden eine beachtliche Infrastruktur und ein nahtloses Dienstleistungsspektrum zu Rücknahme, Recycling und Entsorgung von Strahlenquellen sowie zum Umgang, zur Aufarbeitung und zur Zwischenlagerung von schwach radioaktiven Abfällen geschaffen.
Auf der Grundlage von mehr als 30 Jahren Erfahrung sowie umfangreicher Genehmigungen befasst sich der Geschäftsbereich Umweltdienste mit der Abholung, Messung, Sortierung, Behandlung und Verpackung von schwach radioaktivem Abfall aus Krankenhäusern, Forschungseinrichtungen und der Industrie.
Hochdruckverpressung zur Reduzierung des endgültigen Abfallvolumens ist einer der Verfahrensschritte, die im Braunschweiger Betrieb durchgeführt werden. Behandelter Abfall besteht typischerweise aus Schutzbekleidung, Labor- und medizinischem Zubehör wie Glaswaren, Reinigungsmaterialien, Mess- und Kalibriergeräten, Luftfiltern und Bauschutt.
Die Kategorisierung und Messung der Abfälle erfolgt im eigenen vom Deutschen Kalibrierdienst (DKD) akkreditierten Messlabor. Alle Verfahrensschritte werden im Rahmen eines zertifizierten Qualitätssicherungssystems gemäß DIN EN ISO 9001:2008 durchgeführt.