Presse- und Ad-hoc-Meldungen
 
 

03.08.2010
Eckert & Ziegler: Ertragsstärkstes Quartal in der Unternehmensgeschichte

07.07.2010
Eckert & Ziegler: Erster Hirntumor-Patient mit IsoSeed® behandelt

25.06.2010
Eckert & Ziegler wird Hauptlieferant für innovatives Blutkrebsmedikament

21.06.2010
Eckert & Ziegler gewinnt Radiodiagnostika-Ausschreibung in Danzig

17.06.2010
Eckert & Ziegler sieht Potenzial für Brachytherapie bei Brustkrebs

01.06.2010
Eckert & Ziegler: Großauftrag für Prostatakrebsimplantate

04.05.2010
Eckert & Ziegler: nach Wegfall von Restrukturierungsaufwendungen erneute Ergebnissteigerung

01.04.2010
Eckert & Ziegler übernimmt restliche Anteile an Berliner Pharmabetrieb

30.03.2010
Eckert & Ziegler: Rekordjahr trotz Krisenstimmung

24.03.2010 (Ad hoc-Mitteilung)
Eckert & Ziegler schließt Übernahmeangebot für IBt ab

24.03.2010
Eckert & Ziegler: Wechsel im Management von IBt Bebig

24.03.2010 (Ad hoc-Mitteilung)
Eckert & Ziegler mit Dividendenvorschlag

23.02.2010
Eckert & Ziegler Reisepreis für nuklearmedizinische Nachwuchswissenschaftler

22.02.2010
Eckert & Ziegler: Annahmeperiode für das IBt Pflichtübernahmeangebot startet in Kürze

18.02.2010 (Ad hoc-Mitteilung)
Eckert & Ziegler: Rekordmarken bei Umsatz, Ertrag und Kapitalfluss

24.01.2010
Kompetenzzentrum für sichere Entsorgung: Transparenz und Sicherheit am Standort Braunschweig oberste Priorität

21.01.2010
Eckert & Ziegler Beteiligungsunternehmen IBt mit Rekordergebnissen

20.01.2010
Eckert & Ziegler: Gericht bestätigt Rechtmäßigkeit des Pflichtangebots für IBt

15.01.2010
Eckert & Ziegler: Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt Rückholung der Asse-Altlasten

08.01.2010
Eckert & Ziegler beruft außerordentliche IBt Hauptversammlung ein



Archiv Pressemitteilungen

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Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:

Karolin Riehle
Investor Relations
Eckert & Ziegler AG
Robert-Rössle-Str. 10
13125 Berlin
Tel.: +49-30-941084-138
Fax: +49-30-941084-112

 
Berlin, 03.08.2010.

Eckert & Ziegler: Ertragsstärkstes Quartal in der Unternehmensgeschichte

Berlin, 03.08.2010 - Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für medizinische Radioaktivität, erzielte im zweiten Quartal 2010 einen Umsatz von 27,2 Mio. EUR (Mittelwert pro Quartal 2009: 25,3 Mio. EUR). Das Ergebnis nach Steuern und Minderheiten stieg gegenüber dem zweiten Quartal 2009 um 44 % auf 2,6 Mio. EUR. Damit ist das abgelaufene Quartal das Ertragsstärkste in der Unternehmensgeschichte. Trotz der gegenüber dem Vorjahresquartal um 38 % gestiegenen Aktienanzahl konnte das Ergebnis pro Aktie um 4 % auf 0,50 EUR / Aktie gesteigert werden. Im ersten Halbjahr 2010 wurden Umsätze von 52,9 Mio. EUR erzielt und somit 0,5 Mio. EUR oder 1 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im gleichen Zeitraum stieg das Ergebnis nach Steuern und Minderheiten um 1,2 Mio. EUR oder 29 % auf 5,1 Mio. EUR. Da die Aktienanzahl allerdings um 42 % stieg, sank das Ergebnis pro Aktie um 8 % auf 0,99 EUR / Aktie.

Am erfolgreichsten hat erneut das Segment Industrie abgeschnitten, das zukünftig in Segment "Isotope Products" umbenannt wird. Zu Vergleichswecken werden die Umsätze und Erträge des neuen Segments Umweltdienste im Jahr 2010 nochmals dem Segment Isotope Products zugeschlagen, in welchem die Werte im Jahr 2009 noch enthalten waren. Der Umsatz ist um 9 %, die Rohmarge um 25 % und das EBIT um 65 % gestiegen. Die erfolgreiche Integration der Nuclitec setzt sich weiter fort. Die Synergien werden sichtbarer, nachdem die Restrukturierungsaufwendungen wegefallen sind. Das Segment konnte darüber hinaus einen gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 weiter gestiegenen Umsatz im Bereich der industriellen Komponenten vermelden. Das Segment Therapie erzielte mit 14,8 Mio. EUR Umsatz und einem EBIT von 2,4 Mio. EUR ein sehr gutes Halbjahresergebnis, welches im Vergleich zu dem um Sondereffekte bereinigten halbierten Vorjahresergebnis beim Umsatz um 2 % schlechter und beim EBIT um 11 % besser liegt. Man muss jedoch berücksichtigen, dass im zweiten Quartal 2009 eine vorzeitige Umsatz- und Ertragsrealisierung des Russland-Projektes enthalten war. Deutlich positiv wirkten sich die nach dem Übernahmeangebot reduzierten Minderheitsanteile aus. Betrugen diese im zweiten Quartal 2009 noch 59%, so wurden im zweiten Quartal 2010 nur noch 28% des Nachsteuerergebnisses buchmäßig den Minderheitsaktionären der IBt S.A. zugewiesen. Das Segment Radiopharma konnte den Umsatz gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 um 3 % auf 10,0 Mio. EUR steigern und die Kosten nahezu konstant lassen. Hinzu kam ein außerordentlicher Ertrag von einigen hunderttausend Euro aus Anteils- und Darlehensübertragungen der Eckert & Ziegler EURO-PET Berlin GmbH. Insgesamt stieg das EBIT um 0,5 Mio. EUR auf 1,1 Mio. EUR.

Für das Geschäftsjahr 2010 beträgt das Umsatzziel 105 Mio. EUR. Der Vorstand hält an seiner Gewinnprognose von 9,5 Mio. EUR (1,80 EUR pro Aktie) fest.

Die Eckert & Ziegler Gruppe gehört mit rund 530 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

Der Vorstand

Berlin, 07.07.2010.

Eckert & Ziegler: Erster Hirntumor-Patient mit IsoSeed® behandelt

Berlin, 07.07.2010. Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für medizinische Radioaktivität, hat über ihr belgisches Tochterunternehmen IBt Bebig erstmalig ihr Produkt IsoSeed® für die Behandlung eines Hirntumor-Patienten an die Universitätsklinik Helsinki geliefert.

Bei der Brachytherapie des Hirntumors werden während einer stereotaktisch-neurochirurgischen Operation schwach radioaktive Miniaturimplantate, sog. Seeds, in ein genau definiertes Tumorvolumen implantiert, wo sie unter Schonung des umliegenden Gewebes den Tumor gezielt bekämpfen. Im Vergleich zu konventionellen Strahlentherapieverfahren bietet der Einsatz von radioaktiven Implantaten deutliche wirtschaftliche und klinische Vorteile, da einerseits keine großen Kapitalinvestitionen in Bestrahlungsgeräte notwendig sind, andererseits aber auch signifikant höhere Überlebensraten zu verzeichnen sind. Das millimeterkleine IsoSeed® wird heute vor allem zur Behandlung von frühen Stadien des Prostatakrebses verwendet, ist allerdings auch zur Behandlung anderer Tumore zugelassen.

"Wir sind stolz darauf, dass eine so renommierte Institution unsere Seeds verwendet. Ebenso wie bei der Brachytherapie der Brust, bei der wir - wie kürzlich bekannt gegeben - erhebliches Potential sehen, freuen wir uns auch über das zunehmende Interesse an unseren Seeds bei der Behandlung von Hirntumoren. IBt Bebig engagiert sich bei der Suche nach neuen Anwendungsfeldern für die Brachytherapie", sagte Dr. Edgar Löffler, Mitglied des Vorstandes der Eckert & Ziegler AG und verantwortlich für das Segment Therapie.

Die Eckert & Ziegler AG (ISIN DE0005659700) gehört mit rund 520 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

Der Vorstand

Berlin, 25.06.2010.

Eckert & Ziegler wird Hauptlieferant für innovatives Blutkrebsmedikament

Berlin, 25.06.2010. Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700) wird Hauptlieferant der radioaktiven Komponente für das Krebsmedikament ZEVALIN® der amerikanischen Arzneimittelfirma Spectrum Pharmaceuticals Inc. (NASDAQ: SPPI), Irvine, CA. Wie ein kürzlich unterzeichneter Langfristvertrag vorsieht, wird Eckert & Ziegler ab sofort den radioaktiven Wirkstoff Yttrium-90 zur Herstellung des Präparates ZEVALIN liefern. Mit Yttrium-90 radioaktiv markiertes ZEVALIN wurde im Februar 2002 von der US-amerikanischen Behörde für Lebensmittelüberwachung und Arzneimittelzulassung FDA für die Behandlung von Patienten mit rezidiviertem oder refraktionärem, niedergradigem oder follikulärem B-Zellen Non-Hodgkin Lymphom zugelassen. Im September 2009 wurde es für eine weiterte Krankheitsgruppe zugelassen, nämlich für Patienten mit unbehandeltem follikulärem Non-Hodgkin Lymphom (NHL), bei denen eine partielle oder vollständige Reaktion bei Chemotherapie der ersten Wahl erfolgt.

Eckert & Zieglers verantwortlicher Vorstand für das Radiopharmaziesegment, Dr. André Heß erklärte dazu: "Wir freuen uns, von Spectrum Pharmaceuticals als Hauptlieferant für dieses interessante Produkt ausgewählt worden zu sein. Ausschlaggebend war neben der hohen Produktqualität unseres Yttriums auch die flexible Lieferfähigkeit, die eine Produktlieferung an jedem Wochentag ermöglicht. Seit Jahren produzieren wir an unserem Braunschweiger Standort Yttrium-90 in pharmazeutischer Qualität und haben bei unseren Kunden der verschiedensten Kontinente eine hervorragende Reputation aufgebaut. Wenn sich der Bedarf erhöht, werden wir auch in neue Produktionsstätten in den Kernmärkten investieren." Eckert & Ziegler verfügt in Deutschland bereits über mehrere radiopharmazeutische Produktionsstandorte und vermarktet neben Fluor-18 basierten Radiodiagnostika für die nuklearmedizinische Bildgebung (PET) auch das zugelassene Produkt Yttriga, eine Vorstufe zahlreicher Radiotherapeutika. Unter anderem wird es zur Behandlung von Leberkrebs eingesetzt. Weltweit versorgt Eckert & Ziegler darüber hinaus nuklearmedizinische Einrichtungen mit Synthesetechnologie und Gallium-68-Radionuklidgeneratoren.

Spectrum Pharmaceuticals Vorstandvorsitzender, Geschäftsführer und Präsident Rajesh C. Shrotriya, MD, ergänzte dazu: "Der Rahmenvertrag mit Eckert & Ziegler sichert und erweitert die Versorgungskette von ZEVALIN durch das Radioisotop Yttrium-90. Wir sind nun in der Lage, Patienten an 6 Tagen die Woche mit ZEVALIN zu versorgen bzw. zu verabreichen, im Gegensatz zu 2 Tagen die Woche wie früher. Die kürzlich erfolgte Zulassung der FDA für ZEVALIN als Medikament der ersten Wahl unterstützt anhaltenden Optimismus bezüglich der Wachstumschancen von ZEVALIN. ZEVALIN erhielt eine einstimmige Empfehlung in der Kategorie 1 des Arzneimittelhandbuch "Drugs and Biologic Compendium(TM)", das vom US-Netzwerk der Krebsbehandlungszentren "National Comprehensive Cancer Network(R) herausgegeben wird. Wir haben unsere Vertriebsabteilung erweitert und machen für dieses wichtige Therapeutikum große Fortschritte in Richtung optimierter Kostenerstattungsstandards sowohl innerhalb als auch außerhalb von Krankenhäusern."

Über Eckert & Ziegler: Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Isotopentechnik und Holdinggesellschaft für eine Reihe von spezialisierten Tochterunternehmen, die sich mit der Verarbeitung von Radioisotopen sowie der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von isotopentechnischen Komponenten, medizintechnischen Geräten oder verwandten Produkten beschäftigen. Der börsennotierte Konzern erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von 101 Mio. EUR und zählt mit seinen weltweit 520 Mitarbeitern zu den größten Anbietern von radioaktiven Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin. Für weitere Informationen über Eckert & Ziegler, besuchen Sie bitte www.ezag.de. Über ZEVALIN® und das Therapieregime mit ZEVALIN®: ZEVALIN (Ibritumomab-Tiuxetan) zur intravenösen Injektion ist indiziert bei der Behandlung von Patienten mit unbehandeltem follikulärem Non-Hodgkin-Lymphom (NHL), bei denen eine partielle oder vollständige Reaktion auf Chemotherapie der ersten Wahl erfolgt. ZEVALIN ist ebenfalls indiziert für die Behandlung von Patienten mit rezidivierten oder refraktären, niedergradigem oder follikulärem B-Zellen-Non-Hodgkin-Lymphom. ZEVALIN ist ein CD20-gesteuerter radiotherapeutischer Antikörper, der als Teil des ZEVALIN Behandlungsprogramms verabreicht wird. Das ZEVALIN-Behandlungsprogramm besteht aus drei Komponenten: Rituximab, mit Indium-111 (In-111) radioaktiv markiertes ZEVALIN für Tomografie und mit Yttrium-90 (Y-90) radioaktiv markiertes ZEVALIN zur Therapie. Das ZEVALIN-Behandlungsprogramm ist eine Form der Krebstherapie namens Radioimmuntherapie. Radioimmuntherapie (RIT) ist eine neuartige Form der Krebsbehandlung mit einem Wirkungsmechanismus, der von herkömmlicher Chemotherapie abweicht. RIT baut auf die kombinierte Wirkung von gezielt eingesetzten biologischen, monoklonalen Antikörpern, verstärkt durch die therapeutische Wirkung von Radioisotopen mit Betastrahlung. Über Spectrum Pharmaceuticals: Spectrum Pharmaceuticals ist ein bereits kommerziell arbeitendes Biotechnologieunternehmen mit Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie. Die Unternehmensstrategie besteht aus Aufkauf, Entwicklung und Vermarktung einer breit gefächerten, vielfältigen Pipeline klinischer und kommerzieller Produkte, die sich in der Endphase der klinischen Versuche befinden oder bereits freigegeben wurden. Zusätzlich zum weiteren Aufbau einer effizienten, internen klinischen Forschungsorganisation mit den erforderlichen Einrichtungen für Behörden- und Datenmanagement hat das Unternehmen eine kommerzielle Infrastruktur zur Vermarktung seines Medikamentenportfolios eingerichtet. Das Unternehmen vermarktet zwei onkologische Medikamente, ZEVALIN® und FUSILEV®, und verfügt über zwei weitere Mittel, deren Entwicklung kurz vor dem Abschluss steht, Apaziquone und Belinostat; verschiedene weitere Medikamente sind in Vorbereitung. Das Unternehmen setzt auch die Expertise seiner Partner weltweit optimal ein, um die Umsetzung seiner Strategie zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website unseres Unternehmens unter www.sppirx.com.

Der Vorstand

Berlin, 21.06.2010.

Eckert & Ziegler gewinnt Radiodiagnostika-Ausschreibung in Danzig

Berlin, 21. Juni 2010. Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für Spezialpräparate zur Diagnose und Behandlung von Krebs, hat über ihr Tochterunternehmen Eckert & Ziegler f-con Deutschland GmbH eine Ausschreibung zur regelmäßigen Lieferung von Radiodiagnostika an die Medizinische Universität im polnischen Danzig/Gdansk gewonnen. Der Auftrag im Wert von ca. 1,3 Mio. EUR bezieht sich auf das Diagnostikum Fluordesoxyglucose (FDG), welches im Rahmen der sogenannten Positronen-Emissions-Tomografie (PET) zur sicheren und schnellen Erkennung auch kleinster Tumorherde eingesetzt wird. Aufgrund seiner kurzen Halbwertszeit muss FDG täglich in Zyklotronen hergestellt und frisch an die Kliniken angeliefert werden. Geschäftsführer Axel Schmidt erklärte dazu: "Wir konnten in der Ausschreibung überzeugen, weil wir uns schon seit Jahren in Polen engagieren und stabil polnische Nuklearmediziner mit FDG versorgen. Wir haben uns vorgenommen, neben unserer Marktführerschaft in Deutschland und Polen unser Netzwerk weiter auszubauen und mit weiteren Produktionsstandorten zu untermauern."

Eckert & Ziegler verfügt in Deutschland bereits über mehrere radiopharmazeutische Produktionsstandorte und vermarktet neben Fluor-18 basierten Radiodiagnostika für die nuklearmedizinische Bildgebung (PET) auch das zugelassene Produkt Yttriga, eine Vorstufe zahlreicher Radiotherapeutika. Weltweit versorgt Eckert & Ziegler darüber hinaus nuklearmedizinische Einrichtungen mit Synthesetechnologie und Gallium-68-Radionuklidgeneratoren.

Über Eckert & Ziegler

Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG ist ein weltweit tätiges Unternehmen der Isotopentechnik und Holdinggesellschaft für eine Reihe von spezialisierten Tochterunternehmen, die sich mit der Verarbeitung von Radioisotopen sowie der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von isotopentechnischen Komponenten, medizintechnischen Geräten oder verwandten Produkten beschäftigen. Der börsennotierte Konzern erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von 101 Mio. EUR und zählt mit seinen weltweit 520 Mitarbeitern zu den größten Anbietern von radioaktiven Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin. Für weitere Informationen über Eckert & Ziegler, besuchen Sie bitte www.ezag.de.

Der Vorstand

Berlin, 17.06.2010.

Eckert & Ziegler sieht Potenzial für Brachytherapie bei Brustkrebs

Berlin, 17. Juni 2010, Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für medizinische Radioaktivität, hat heute über ihr belgisches Tochterunternehmen IBt (International Brachytherapy S.A.) erste Ergebnisse eines radiobiologischen Forschungsprogramms veröffentlicht. Das Forschungsprogramm untersucht, inwieweit sich die Brachytherapie mit Permanentimplantaten zur Monotherapie von Brustkrebs im Frühstadium einsetzen lässt. Zurzeit ist die Standardbehandlung von Brustkrebs im Frühstadium eine brusterhaltende Chirurgie, die durch eine externe Strahlentherapie (EBRT) der gesamten Brust ergänzt wird. Es gibt allerdings Daten, die darauf schließen lassen, dass eine Bestrahlung der gesamten Brust bei ausgewählten Patientinnen nicht notwendig ist. Die sog. "Accelerated Partial Breast Irradiation (APBI)", eine partielle Bestrahlung der Brust, wird daher in klinischen Studien untersucht und könnte sogar durch eine Monotherapie ersetzt werden, welche die Brachytherapie mit Permanentimplantaten nutzt. Für die Patientin birgt die Behandlung mit Brachytherapie im Vergleich zur EBRT einen praktischen Vorteil: eine Verkürzung der Behandlungsdauer. Die Behandlung mit Implantaten dauert nur einen Tag, während eine EBRT-Patientin an 25 bis 40 aufeinanderfolgenden Tagen zur Behandlung kommen muss. Im Juni 2010 wurde dazu ein wissenschaftlicher Artikel in "The International Journal of Medical Physics" (American Association of Physicists in Medicine) veröffentlicht, der sich mit der radiobiologischen Untersuchung der Dosierung und Dosisleistung bei permanenter Brachytherapie von Brustkrebs mit den Strahlenquellen I-125 (Jod) oder Pd-103 (Palladium) beschäftigt . In dieser Arbeit wird die Fragestellung untersucht, welche Dosierung und Dosisleistung für eine Behandlung von Brustkrebs mit Seed-Implantaten als Monotherapie von Brustkrebs im Frühstadium angemessen ist.

Im Juni 2010 wurde dazu ein wissenschaftlicher Artikel in "The International Journal of Medical Physics" (American Association of Physicists in Medicine) veröffentlicht, der sich mit der radiobiologischen Untersuchung der Dosierung und Dosisleistung bei permanenter Brachytherapie von Brustkrebs mit den Strahlenquellen I-125 (Jod) oder Pd-103 (Palladium) beschäftigt (1). In dieser Arbeit wird die Fragestellung untersucht, welche Dosierung und Dosisleistung für eine Behandlung von Brustkrebs mit Seed-Implantaten als Monotherapie von Brustkrebs im Frühstadium angemessen ist. Aktuell wird die permanente Brachytherapie hauptsächlich zur Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt. Doch das Interesse wächst stetig, diese Behandlungsmethode auch für Brustkrebs im Frühstadium anzuwenden. Bereits 2007 führte IBt gemeinsam mit seinem Partner, dem Universitätskrankenhaus Lüttich (CHU) in Belgien, eine Versuchsreihe durch, die in einem wissenschaftlichen Artikel in "The International Journal of Radiation Oncology" (2) beschrieben wurde. "Basierend auf den Erkenntnissen unserer physikalischen und radiobiologischen Studie scheint es einen Spielraum für den Einsatz von Permanentimplantaten mit geringer Strahlungsenergie für die partielle Bestrahlung bei Brustkrebs im Frühstadium zu geben", äußerte Prof. Dimos Baltas von der Abteilung Medizinische Physik und Engineering, Strahlenklinik, Klinikum Offenbach GmbH. Professor Baltas ist Mitglied in zahlreichen nationalen, europäischen und internationalen Organisationen, Ausschüssen und Arbeitsgruppen mit einer langen Erfolgsgeschichte im Forschungsbereich Brachytherapie. Er ist Co-Autor des Fachbuchs "The Physics of Modern Brachytherapy for Oncology".

"Dieser neue Bericht zeigt das wachsende Interesse an permanenter Seed-Brachytherapie zur Heilung von Krebserkrankungen an anderen Organen als lediglich der Prostata. IBt setzt sich dafür ein, neue Wege zu finden, die Brachytherapie als Behandlungsmethode zu nutzen. Dadurch erfüllen wir unsere Aufgabe: Wir helfen, Leben zu retten - Contributing to saving lives!", sagte Dr. Edgar Löffler, Geschäftsführender Direktor von IBt und einer der Autoren des Berichts. "Da Schätzungen von weltweit jährlich 0,8 Millionen neuer Fälle von Prostatakrebs und 1,3 Millionen neuer Fälle von Brustkrebs ausgehen, besteht für IBt im Grunde genommen das Potenzial, den eigenen Marktumfang zu verdoppeln", sagte Dr. Gunnar Mann, Geschäftsführender Direktor von IBt. Die Eckert & Ziegler Gruppe gehört mit rund 520 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

1) Dimos Baltas, Georgia Lymperopoulou, Edgar Löffler, Panayiotis Mavroidis, "A radiobiological investigation on dose and dose rate for permanent implant brachytherapy of breast using I-125 or Pd-103 sources", Medical Physics, Band 37, Nr. 6, Juni 2010. 2) N. Jansen, J. M. Deneufbourg, and P. Nickers, "Adjuvant stereotactic permanent seed breast implant: A boost series in view of partial breast irradiation," International Journal of Radiation Oncology, Biology, Physics, Band 67, 1052-1058, März 2007

Der Vorstand

Berlin, 01.06.2010.

Eckert & Ziegler: Großauftrag für Prostatakrebsimplantate

Berlin, 01.06.2010 - Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für medizinische Radioaktivität, hat über ihr belgisches Tochterunternehmen IBt BEBIG (International Brachytherapy S.A.) einen Großauftrag aus Frankreich für die Lieferung von Medizintechnik zur Prostatakrebsbehandlung erhalten.

In den nächsten drei Jahren wird der Strahlentherapiespezialist für mehrere Millionen Euro Miniaturimplantate zur Behandlung von Prostatakarzinomen in frühen Stadien an spezialisierte Krankenhäuser in Angers, Caen, Nizza, Straßburg und Rouen liefern. Der Auftrag umfasst auch die Belieferung des renommierten Institut Curie in Paris, in dem diese als Brachytherapie bezeichnete Form der Behandlung ursprünglich mitentwickelt wurde. Insgesamt werden voraussichtlich über 1.000 Patienten von den schwach-radioaktiven Implantaten profitieren.

Die auftraggebenden Kliniken sind Teil der Fédération Nationale des Centres de Lutte Contre le Cancer (FNCLCC), einem Zusammenschluss von 20 namhaften französischen Krebsforschungszentren, in der die staatlichen Aktivitäten Frankreichs im Bereich der Behandlung und Erforschung von Krebs koordiniert werden.

Die Eckert & Ziegler Gruppe gehört mit rund 520 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

Der Vorstand

Berlin, 04.05.2010.

Eckert & Ziegler: nach Wegfall von Restrukturierungsaufwendungen erneute Ergebnissteigerung

Berlin, 04.05.2010 - Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für medizinische Radioaktivität, hat im ersten Quartal 2010 das Ergebnis nach Steuern und Minderheiten auf 2,5 Mio. EUR und damit gegenüber dem ersten Quartal 2009 um 17%, im Vergleich zum operativen Quartalsdurchschnitt 2009 um 35% steigern können. Trotz der gegenüber dem Jahr 2009 um 36% gestiegenen Aktienanzahl blieb das Ergebnis pro Aktie mit 0,49 EUR (operativer Mittelwert pro Quartal 2009: 0,49 EUR / Aktie) somit konstant. Beim Umsatz verzeichnete der Berliner Konzern einen leichten Anstieg auf 25,7 Mio. (Vorjahresquartal 24,3 Mio. EUR).

Am erfolgreichsten hat erneut das Segment Industrie gewirtschaftet. Der Umsatz ist um 13%, die Rohmarge um 34% und das EBIT um 91% auf 4,3 Mio. EUR gestiegen. Die erfolgreiche Integration der Nuclitec setzt sich weiter fort. Die Synergien werden sichtbar, nachdem die Restrukturierungsaufwendungen wegfallen. Das Segment konnte darüber hinaus verstärkt margenstarke Bohrlochquellen ausliefern. Zu Vergleichszwecken sind im Segment Industrie noch die Umweltdienste enthalten, die sich mit der Rücknahme, der Aufarbeitung, dem Recycling und der Entsorgung von schwach radioaktiven Abfällen beschäftigen. Hier wurde im ersten Quartal 2010 noch kein Neugeschäft erwartet, so dass sich dieser Bereich mit 1,3 Mio. EUR Umsatz und einem aus Aufwendungen für Vorbereitungen zum Neugeschäft entstehenden leichten Verlust von TEUR 46 im Rahmen der Erwartungen entwickelte. Das Jahresumsatzziel des bestehenden Geschäfts (Quellenrücknahmen und Entsorgung von schwach radioaktiven Krankenhausabfällen) beträgt 5 Mio. EUR. In der Segmentberichterstattung des Quartalsberichtes I/2010 werden die Zahlen für das neue Segment "Umweltdienste" erstmalig separat ausgewiesen. Das Segment Therapie erzielte mit 6,4 Mio. EUR Umsatz und einem EBIT von 0,6 Mio. EUR ein leicht unterdurchschnittliches Quartal. Der relative Umsatzrückgang im ersten Quartal eines Jahres ist normal und beruht auf guten Verkäufen im Vorquartal zum Jahresende 2009. Ebenso fehlen noch Umsätze und Erträge aus dem Russlandprojekt, die sich mit Sicherheit im Rest des Jahres einstellen werden. Da das Übernahmeangebot und damit die Aufstockung der IBt-Anteile erst ab Mitte März 2010 wirksam sind, konnte noch keine signifikante Reduzierung der Minderheitsanteile verzeichnet werden. Das Quartalsergebnis wurde auf Holdingebene im Gegenteil durch Aufwendungen in Höhe von 0,3 Mio. EUR für das Übernahmeangebot belastet. Das Segment Radiopharmazie liegt beim Umsatz und den Kostenpositionen auf Vorjahresniveau. Die deutliche Steigerung beim EBIT auf 0,7 Mio. EUR geht ca. zur Hälfte auf Erträge aus Anteils- und Darlehensübertragungen der Eckert & Ziegler EURO-PET Berlin GmbH zurück.

Vorstand und Aufsichtsrat werden auf der Hauptversammlung am 20. Mai 2010 eine Erhöhung der Dividende von 0,30 auf 0,45 EUR pro Aktie vorschlagen. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen bei einer um 36% gestiegenen Aktienzahl mit einem Ergebnis von rund 1,80 EUR/Aktie. Ohne Berücksichtigung der gestiegenen Aktienzahl entspräche dies einem Wachstum von rund 24%.

Die Eckert & Ziegler Gruppe gehört mit rund 520 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

Der Vorstand

Berlin, 01.04.2010.

Eckert & Ziegler übernimmt restliche Anteile an Berliner Pharmabetrieb

Berlin, 01.04.2010 - Im Zuge einer Konsolidierung von Minderheitsbeteiligungen und einer Vereinfachung der Konzernstruktur übernimmt die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700) von den Altgesellschaftern der EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH Berlin (EURO-PET) die restlichen 30% ihrer Anteile sowie mehrere Gesellschafterdarlehen. Der Pharmabetrieb auf dem Gelände des Wissenschaftscampus Adlershof, der auf die Herstellung von kurzlebigen Radioisotopen für die nuklearmedizinische Bildgebung spezialisiert ist, wird damit zu einem 100%igen Konzernunternehmen der Eckert & Ziegler AG. Mit den Altgesellschaftern bleibt EURO-PET durch Kooperationen beim Vertrieb und der Zulassung von neuen Arzneimitteln verbunden, die im Rahmen der Anteilsübernahme neu vereinbart wurden.

Mit der vollständigen Übernahme der EURO-PET will Eckert & Ziegler seine Position im wachsenden Markt für Radiopharmaka weiter stärken. Der Konzern verfügt in Deutschland bereits über mehrere radiopharmazeutische Produktionsstandorte und vermarktet neben Fluor-18 basierten Radiodiagnostika für die nuklearmedizinische Bildgebung (PET) auch das zugelassene Produkt Yttriga®, eine Vorstufe zahlreicher Radiotherapeutika. Weltweit versorgt Eckert & Ziegler darüber hinaus nuklearmedizinische Einrichtungen mit Synthesetechnologie und Gallium-68-Radionuklidgeneratoren.

PET ist die Abkürzung für Positronen-Emissions-Tomographie und bezeichnet eine Technik, bei dem winzigste Mengen eines schwach radioaktiven Diagnostikums mit Hilfe einer speziellen Kamera sichtbar gemacht und zur Diagnose genutzt werden. Diese leistungsfähige und wegweisende Technik gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Diagnostik von Krebserkrankungen und neurologischen Erkrankungen wie zum Beispiel Alzheimer, denn sie erspart dem Patienten einen beschwerlichen Diagnosemarathon sowie Operationen auf Verdacht.

Die Eckert & Ziegler Gruppe gehört mit rund 520 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin. Im vergangenen Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete das Unternehmen bei einem Umsatz von über 100 Mio. EUR ein Ergebnis von 13,3 Mio. EUR.

Der Vorstand

Berlin, 30.03.2010.

Eckert & Ziegler: Rekordjahr trotz Krisenstimmung

Berlin, 30.03.2010 - Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für medizinische Radioaktivität, hat im Geschäftsjahr 2009 die Gewinne verdreifacht und erstmals die Umsatzmarke von 100 Mio. EUR überspringen können. Einschließlich der Sondereffekte verdiente der Konzern im abgeschlossenen Geschäftsjahr nach Steuern und Minderheiten 13,3 Mio. EUR (Vorjahr: 4,5 Mio. EUR). Der Gewinn aus fortlaufender Geschäftstätigkeit, also das Ergebnis ohne Sondereffekte, stieg von 3,4 Mio. EUR im Vorjahr um 116% auf nunmehr 7,5 Mio. EUR. Auf der Basis einer durchschnittlichen Aktienzahl von 3,8 Mio. Aktien entspricht der Gesamtjahresüberschuss einem Betrag von 3,50 EUR pro Aktie, der Überschuss aus fortlaufender Geschäftstätigkeit einem Betrag von 1,97 EUR pro Aktie. Der Jahresumsatz stieg zum sechsten Mal in Folge auf einen neuen Rekord von 101 Mio. EUR (Vorjahr: 72 Mio. EUR, +42%). Der Konzern hat damit in den letzten fünf Jahren seine Umsätze mehr als verdoppelt. Im Durchschnitt wuchs das Geschäftsvolumen seit 2005 pro Jahr um 25%.

Den größten Umsatzsprung erzielte mit 74% oder 22 Mio. EUR Wachstum das Segment Industrie, wo sich am stärksten die Einbeziehung des früheren Wettbewerbers Nuclitec auswirkte. Das Segment Radiopharmazie wuchs im Wesentlichen durch die Einbeziehung der Yttrium-90-Umsätze der Nuclitec um 32% auf 19 Mio. EUR. Die Russlandprojekt-Umsätze des Segments Therapie waren im Jahr 2009 nur in reduziertem Umfang enthalten. Trotzdem legten die Umsätze hier um 12% auf 30 Mio. EUR zu. Ertragsreichstes Segment des dreispartigen Konzerns war 2009 das Segment Industrie mit seinen Komponenten für industrielle, wissenschaftliche und bildgebende Anwendungen, die mit 1,44 EUR pro Aktie oder 5,5 Mio. EUR zum Konzernergebnis beitrugen. Das Segment Therapie steuerte (ohne Sondereffekte) 0,30 EUR pro Aktie zum Konzernergebnis bei, was einem Anteil von 15% entspricht. Ohne Minderheitsanteile läge das Ergebnis bei 0,56 EUR pro Aktie. Das Segment Radiopharmazie, in dem hohe Entwicklungsaufwendungen das Ergebnis belasten, konnte den Verlust gegenüber dem Vorjahr auf -0,1 Mio. EUR oder -0,02 EUR pro Aktie stark reduzieren. Die Holding schließlich verzeichnet einen Gewinn vor Sondereffekten von 0,9 Mio. EUR oder 0,25 EUR pro Aktie. Das um Sondereffekte bereinigte EBIT (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter) hat sich von 6,9 Mio. EUR auf 14,6 Mio. EUR mehr als verdoppelt.

Bilanz geprägt durch Akquisition und Sondereffekte Im Kern lassen sich die Bilanzveränderungen auf folgende Faktoren zurückführen: Die Akquisition der Nuclitec veränderte die Bilanz gegenüber dem 31.12.2008 in nahezu jeder Position. Zu Bilanzverlängerungen führten die Kapitalerhöhungen und das Russland-Projekt. Hierdurch sind auf der Aktivseite die Zahlungsmittel angestiegen und auf der Passivseite sind durch die Kapitalerhöhungen das Eigenkapital und durch die Abgrenzung der Russland-Erträge die Position "Erhaltene Anzahlungen" angestiegen. Einen ebenfalls wesentlichen Einfluss auf die Bilanz hatten die Auflösung der Rückstellung aus dem Verpflichtungsüberschuss zum IBt-Übernahmeangebot sowie die IBt-Sondereffekte im Hinblick auf aktivierte latente Steuern und Änderungen beim Goodwill und den Minderheitsanteilen. Insbesondere aufgrund der Kapitalerhöhungen und des Jahresgewinns stieg die Eigenkapitalquote von 43% auf 54%. Der Kapitalfluss aus betrieblicher Tätigkeit erreichte einen neuen Rekord von 22,1 Mio. EUR, der sich gegenüber dem Vergleichswert aus 2008 mehr als verdoppelte. Zusammen mit den Erlösen aus den zum Jahresende noch nicht investierten Mitteln der zweiten Kapitalerhöhung des Jahres, trug der operative Kapitalfluss maßgeblich dazu bei, dass sich die liquiden Mittel des Konzerns um 36,4 Mio. EUR auf 43,7 Mio. EUR erhöhten.

Vorstand und Aufsichtsrat werden auf der Hauptversammlung am 20. Mai 2010 eine Erhöhung der Dividende von 0,30 auf 0,45 EUR pro Aktie vorschlagen. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen bei einer um 40% gestiegenen Aktienzahl mit einem Ergebnis von rund 1,80 EUR/Aktie. Ohne Berücksichtigung der gestiegenen Aktienzahl entspräche dies einem Wachstum von rund 28%. Die Eckert & Ziegler Gruppe gehört mit rund 520 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

Der Vorstand

Berlin, 24.03.2010.

Eckert & Ziegler schließt Übernahmeangebot für IBt ab

Berlin, 24.03.2010. Die Eckert & Ziegler AG (ISIN DE0005659700) teilt hiermit das Ergebnis des IBt Übernahmeangebotes mit. Bis zum Ende der Annahmefrist am 17. März 2010 wurden dem Unternehmen 6.042.144 IBt Aktien, alle 25.000 IBt Vorzugsaktien Typ B sowie 120.440 IBt Optionsscheine zum Rückkauf angeboten.

Damit hält Eckert & Ziegler nun 12.635.594 IBt Aktien, 25.000 IBt Vorzugsaktien Typ B sowie 120.440 IBt Optionsscheine, was einem Anteil von 56% an den IBt Stimmrechten entspricht. SMI hält 5.000.000 IBt Vorzugsaktien Typ A, was einem Anteil von 22% an den IBt Stimmrechten entspricht. Wie in ihrer gemeinsamen Transparenzerklärung vom 6. Januar 2010 bekanntgegeben, unterbreiteten Eckert & Ziegler und SMI gemeinsam das Übernahmeangebot.

Bezahlung

Die Bezahlung der IBt Aktien, IBt Vorzugsaktien Typ B and IBt Optionsscheine erfolgt über die Zahlstelle KBC Securities am 7. April 2010 direkt an die Begünstigten oder über die jeweiligen Finanzinstitute.

Der Vorstand

Berlin, 24.03.2010.

Eckert & Ziegler: Wechsel im Management von IBt Bebig

Berlin, 24.03.2010 - IBt Bebig, eine Beteiligungsgesellschaft der Eckert & Ziegler AG (ISIN DE0005659700) teilte heute mit, dass François Blondel, CEO und das Unternehmen beschlossen haben, ihre Zusammenarbeit zu beenden.

François Blondel wird mit sofortiger Wirkung von all seinen Aufgaben und Verantwortungen innerhalb der Gruppe zurücktreten, sowohl als Direktor der IBt s.a. als auch ihrer Tochterunternehmen.

Dr. Edgar Löffler und Dr. Gunnar Mann, Direktoren der IBt, werden zukünftig das Tagesgeschäft verantworten. Sie werden die Verantwortlichkeiten von Herrn Blondel übernehmen und IBt gemeinsam in ihrer Funktion als Geschäftsführer leiten.

Der Vorstand

Berlin, 24.03.2010.

Eckert & Ziegler mit Dividendenvorschlag

Berlin, 24.03.2010 - Der Vorstand und Aufsichtsrat der Eckert & Ziegler AG (ISIN DE0005659700) haben auf der heutigen Aufsichtsratssitzung beschlossen, der Hauptversammlung am 20. Mai 2010 die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,45 EUR pro dividendenberechtigter Aktie vorzuschlagen (Vorjahr: 0,30 EUR). Sie gilt, einschließlich aller Aktien aus den Kapitalerhöhungen von 2009, für rund 5,3 Mio. dividendenberechtigte Aktien. Als Konzernjahresüberschuss vor Sondereffekten werden 7,4 Mio. EUR erwartet. Die vollständigen Zahlen werden am 30.03.2010 veröffentlicht.

Der Vorstand

Berlin, 23.02.2010.

Eckert & Ziegler Reisepreis für nuklearmedizinische Nachwuchswissenschaftler

Berlin, 23. Februar 2010. Der Eckert & Ziegler Reisepreis geht in die dritte Runde. Bis zum 11. April 2010 können sich erneut Nachwuchswissenschaftler mit innovativen nuklearmedizinischen Arbeiten an dem Wettbewerb beteiligen. Der Reisepreis unterstützt jedes Jahr junge Wissenschaftler und Doktoranden, die ihre Arbeitsergebnisse während des Jahreskongresses der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (EANM) im Oktober 2010 einem größeren Publikum vorstellen wollen. Die fünf Reisepreise, die mit jeweils 1.000 EUR dotiert sind, werden von der Eckert & Ziegler AG (ISIN DE0005659700), einem der führenden europäischen Hersteller von isotopentechnischen Produkten und der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin (EANM) ausgeschrieben. Die Auswahl der Preisträger erfolgt in Zusammenarbeit mit der EANM. Die fünf Preisträger werden am 13. Oktober 2010 während des EANM-Kongresses in Wien ausgezeichnet.

"Mit dem Eckert & Ziegler Reisepreis möchten wir junge Forscher anspornen, ihre Ideen auch vor einem größeren Publikum zu präsentieren und ihren Gedankenaustausch mit anderen Nuklearmedizinern zu intensivieren. Wir hoffen, damit einen Beitrag dazu zu leisten, dass die enormen Fortschritte in der medizinischen Bildgebung bald in präzisere, schnellere oder preiswertere Diagnose- und Therapieverfahren umgewandelt werden können", erklärte Dr. Andreas Eckert, Vorstandsvorsitzender von Eckert & Ziegler. Bei der Weiterentwicklung der nuklearmedizinischen Diagnostik sieht der Konzern erhebliches Zukunftspotential, insbesondere aufgrund der zunehmenden Verbreitung von sogenannten Hybridkameras. In ihnen werden verschiedene bildgebende Verfahren - unter anderem auch die nuklearmedizinische Methode der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) - in Kombination angewendet. Die Qualität und der Informationsgehalt der Bilder erreichen dabei völlig neue Dimensionen und erlauben die Entwicklung neuer Behandlungs- und Verlaufskontrollverfahren.

Teilnahmebedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle EANM-Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 38 Jahre sind. Die Bewerbungen können elektronisch auf http://eanm10.eanm.org eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 11. April 2010.

Über Eckert & Ziegler: Die Eckert & Ziegler Gruppe, die 2009 mit rund 520 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 102 Mio. EUR erzielt hat, gehört weltweit zu den größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin. Eckert & Ziegler unterstützt die Verbreitung von Hybridgeräten durch den Ausbau seiner Produktionsstätten für radioaktive Diagnostika und durch die Entwicklung von automatisierten Synthesemodulen, mit denen Wissenschaftler neue diagnostische Stoffe in pharmazeutischer Qualität herstellen können.

Der Vorstand

Berlin, 22.02.2010.

Eckert & Ziegler: Annahmeperiode für das IBt Pflichtübernahmeangebot startet in Kürze

Berlin, 22.02.2010 - Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700) gibt hiermit bekannt, dass die Annahmeperiode für das Pflichtübernahmeangebot in bar für International Brachytherapy S.A. (IBt) vom 23.02.2010 bis einschließlich 09.03.2010 läuft. Während dieses Zeitraums können die Aktionäre ihre IBt Aktien für 3,64 EUR verkaufen. Das Ergebnis des Übernahmeangebotes soll am 16.03.2010 veröffentlicht werden. Das Übernahmeangebot wird gemeinsam mit der SMI Steglitz MedInvest UG (SMI) unterbreitet. Weitere Informationen können dem genehmigten Prospekt und der dazugehörigen Stellungnahme entnommen werden, die in Kürze unter www.ezag.de abrufbar sein werden.

Der Vorstand

Berlin, 18.02.2010.

Eckert & Ziegler: Rekordmarken bei Umsatz, Ertrag und Kapitalfluss

Berlin 18.02.2010 - Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie, ist nach vorläufigen Auswertungen (ungeprüft) im Geschäftsjahr 2009 beim Umsatz um 42% auf 102 Mio. EUR (72 Mio. EUR) gewachsen. Im selben Zeitraum verdreifachte sich der Jahresüberschuss beinahe von knapp 5 Mio. EUR auf rund 14 Mio. EUR oder ca. 3,58 EUR pro Aktie. Dabei ist zu beachten, dass im Jahr 2009 im Zusammenhang mit dem zum Jahresende abgegebenen Übernahmeangebot für die International Brachytherapy S.A (IBt) im Saldo ca. 6,2 Mio. EUR positive Sondereffekte für Rückstellungsauflösungen und außerordentliche Rechtsanwaltskosten enthalten sind. Der um Sondereffekte bereinigte Jahresüberschuss stieg von 3,4 Mio. EUR auf 7,4 Mio EUR um mehr als 100%, das entspricht, auch unter Berücksichtigung der Kapitalerhöhungen, ca. 1,95 EUR pro Aktie. Die liquiden Mittel wuchsen um 36 Mio. EUR von 7 Mio. EUR auf 43 Mio. EUR. Von dieser Steigerung entfallen 21 Mio. EUR auf die zum Bilanzstichtag noch nicht investierten Mittel der letzten Kapitalerhöhung. Noch erfreulicher ist der Beitrag aus dem operativen Cashflow, der sich auf 23 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreswert beinahe verdreifachte.

Erläuterungstext:

Den größten Wachstumsbeitrag lieferte das Segment Therapie. Der Umsatz wuchs um 10% auf 30 Mio. EUR. Nachdem im Vorjahr aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen noch ein Verlust ausgewiesen wurde, erwirtschaftete das zu alter Ertragsstärke zurückgekehrte Segment einen deutlichen Gewinn. Neben der nachhaltig verbesserten Ertragskraft wirkten sich die gestiegenen Umsätze insbesondere von Afterloadern in Osteuropa sowie das russische Joint Venture positiv aus. Daraus und aus dem Wiedereintritt in den amerikanischen Markt ergeben sich die größten zukünftigen Wachstumschancen. Das Segment Industrie verzeichnete das größte Umsatzwachstum und den größten absoluten Ergebnisbeitrag. Die Umsätze stiegen um 73% auf 52 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss stieg um 26% auf 5,3 Mio. EUR. Wachstumstreiber waren hier die Einbeziehung des ehemaligen Wettbewerbers Nuclitec sowie die weiter gestiegenen Umsätze mit Bohrlochquellen. Im Segment Radiopharmazie stiegen die Umsätze um 31% auf 20 Mio. EUR und es wurde erstmals ein Gewinn ausgewiesen. Auch dieses Segment profitierte von der Nuclitec-Akquisition, durch welche die Auriga-Sparte einbezogen wurde.

Alle Zahlen sind vorläufig und stehen unter dem Vorbehalt der Abschlussprüfung sowie der Feststellung des Abschlusses durch den Aufsichtsrat.

Der Vorstand

Berlin, 24.01.2010.

Kompetenzzentrum für sichere Entsorgung: Transparenz und Sicherheit am Standort Braunschweig oberste Priorität

Berlin, den 24.01.2010 - In den vergangenen Tagen hat es presseöffentliche Spekulationen und teilweise fehlerhafte Berichte über eine Einbindung des in Braunschweig Wenden-Thune angesiedelten Unternehmens Kompetenzzentrum für sichere Entsorgung GmbH (KSE) in die geplante Sanierung der Asse gegeben. Abgesehen davon, dass diesbezüglich noch keine Entscheidung gefallen ist, weist die Geschäftsleitung des Unternehmens darauf hin, dass sie sich bei der Ausübung ihrer Tätigkeit nicht nur der Sicherheit ihrer Mitarbeiter, sondern auch dem Wohlergehen der Anwohner und Nachbarn besonders verpflichtet fühlt. Das KSE wird und kann keine Lieferungen annehmen oder verarbeiten, die nicht durch die gesetzlichen Vorschriften und die bestehenden Genehmigungen in jeder Weise erlaubt sind. Insofern besteht keinerlei Grund zur Beunruhigung. Am Standort in Braunschweig werden schwach-radioaktive Abfälle aus medizinischen, wissenschaftlichen und industriellen Anwendungen seit über zehn Jahren verarbeitet, ohne dass es zu einem beanstandenswerten Vorfall gekommen ist. Das Mutterunternehmen Eckert & Ziegler als führender Hersteller von Strahlentechnik zur Diagnose und Behandlung von Krebs steht für höchste Qualität und Kompetenz gerade beim Thema Sicherheit. Diese hohen Standards gelten auch für das Tochterunternehmen KSE.

Das Kompetenzzentrum für sichere Entsorgung (KSE) möchte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bei dem Versuch unterstützen, sichere und praktikable Lösungen für die Sanierung der Asse zu finden, auch im Interesse der dortigen Anwohner. Dazu prüft das Unternehmen als eine der wenigen dafür kompetenten und historisch in der Angelegenheit unbelasteten Institutionen, welchen Beitrag es dazu leisten könnte. Im Rahmen dieser Überlegungen hat die Geschäftsleitung sondiert, ob ihre bestehenden Anlagen zur Bearbeitung von schwach-radioaktiven Stoffen in Braunschweig modernisiert und an eventuell veränderte Anforderungen angepasst werden sollten. Der diskutierte Umbau bzw. teilweise Neubau zielt nicht auf eine Kapazitätserweiterung, sondern darauf, die vorhandenen Prozesse noch sicherer und effizienter und durch den Bau einer Besuchergalerie im Übrigen noch einsichtiger zu machen. Eine mutmaßliche "Errichtung eines Zwischenlagers für radioaktiven Abfall" ist in Braunschweig nicht vorgesehen. Ein Zwischenlager besitzt und betreibt das Unternehmen bereits in der Nähe von Leese. Bei den in Frage stehenden schwach-radioaktiven Abfällen aus der Asse handelt es sich um Substanzen, die in der Umgangsgenehmigung des Braunschweiger Betriebes abgedeckt sind, und routinemäßig seit Jahren bearbeitet werden. Auch das zu erwartende Transportaufkommen stellt keine unzumutbare Belastung dar. Die Fässer aus der Asse könnten wegen beschränkter Kapazitäten vermutlich nur nacheinander und in einem Zeitraum bearbeitet werden, der sich über mehrere Jahre erstreckt. Im Schnitt würde das zusätzliche Verkehrsaufkommen überschlägig daher nicht mehr als einen LKW pro Tag ausmachen und innerhalb des normalen Lieferverkehrs gar nicht wahrnehmbar sein. Von einer etwaigen "Gefährdung des Mittellandkanals" und ähnlich vagen Spekulationen kann keine Rede sein. Zu den Planungen und Überlegungen hat das Unternehmen in den vergangenen Wochen und Monaten mit verschiedenen Ämtern in Braunschweig und Berlin Vorgespräche geführt. Die Unterrichtung der politischen und administrativen Entscheidungsebenen wie auch der Öffentlichkeit und verschiedener Initiativen ist ebenfalls im Gange. Die lokalen Abgeordneten sind eingebunden. Nach Erscheinen eines Presse-Artikels am vergangenen Freitag haben wir - leider vergeblich - versucht, auch den Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig zu erreichen, um ihn unmittelbar und direkt über darin enthaltene Fehlmeldungen zu unterrichten.

Die Eckert & Ziegler AG und das Kompetenzzentrum für sichere Entsorgung (KSE) haben bisher vollständig transparent agiert und werden das auch in Zukunft tun. Uns ist klar, dass Transparenz die Voraussetzung für Akzeptanz ist. So wie wir absolute Transparenz garantieren, bitten wir andererseits auch um eine sachliche Diskussion, um die Behebung der schwierigen Zustände in der Asse nicht durch Emotionalisierungen unnötig zu erschweren.

Geschäftsleitung Kompetenzzentrum für sichere Entsorgung GmbH

Der Vorstand

Berlin, 21.01.2010.

Eckert & Ziegler Beteiligungsunternehmen IBt mit Rekordergebnissen

Berlin 21.1.2010 – Das Eckert & Ziegler Beteiligungsunternehmen International Brachytherapy S.A (IBt) hat in seinen vorläufigen 2009er Gesamtjahreszahlen Rekordergebnisse beim Umsatz (32,5 Mio. EUR), Nettogewinn (mindestens 4,8 Mio. EUR) und Bestand an liquiden Mitteln (über 9 Mio EUR) gemeldet. Für Details siehe auch www.ibt-bebig.eu oder www.ibt-bebig.eu/en/sidenavigation/investors_relations/ir_news/ press_releases.html

Der Vorstand

Berlin, 20.01.2010.

Eckert & Ziegler: Gericht bestätigt Rechtmäßigkeit des Pflichtangebots für IBt

Berlin, 20.01.2010 - Das belgische Appellationsgericht in Brüssel hat den Einspruch der Eckert & Ziegler AG (ISIN DE0005659700) gegen eine Verfügung der belgischen Finanzaufsicht CBFA abgewiesen und die Rechtmäßigkeit der Anordnung eines Pflichtangebots zur Übernahme der International Brachytherapy (IBt) bestätigt. Eckert & Ziegler wurde zudem dazu verpflichtet, Verfahrenskosten in Höhe von 20.186 EUR zu zahlen. Vom Urteil des Appellationsgerichts werden ansonsten keine materiellen Auswirkungen auf das laufende Übernahmeangebot erwartet, etwa in Hinsicht auf den Preis oder die Bewertung von IBt. Eckert & Ziegler hatte die Bedingungen seiner Offerte im Vorfeld bereits freiwillig an die Vorgaben der belgischen Börsenaufsicht angepasst. Da das Urteil der separaten Klage von Creafund keine materielle Grundlage mehr zubilligt, geht der Vorstand davon aus, dass die Rechtsstreite um das Übernahmeangebot mit dem Urteil beendet sind.

Der Vorstand

Berlin, 15.01.2010.

Eckert & Ziegler: Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt Rückholung der Asse-Altlasten

Berlin, 15.01.2010 - Das Bundesamt für Strahlenschutz hat heute in einer offiziellen Stellungnahme empfohlen, den gesamten radioaktiven Müll aus dem einsturzgefährdeten Endlager Asse zu bergen. Anschließend sollen die rund 126.000 Fässer mit leicht- und mittelradioaktiven Abfällen im Schacht Konrad, einem stillgelegten Eisenerz-Bergwerk in Salzgitter, endgelagert werden. Der Vorstand der Eckert & Ziegler AG (ISIN DE0005659700) sieht sich durch die Empfehlung des Bundesamtes in seiner Einschätzung bestätigt, dass in Niedersachsen schon in den nächsten Jahren eine erhebliche Nachfrage nach Dienstleistungen rund um die Verarbeitung und Endlagerfertigmachung von schwach-radioaktivem Müll entsteht. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass sein jüngst gegründetes Kompetenzzentrum für sichere Entsorgung GmbH (KSE) aufgrund seiner technischen Kompetenz, seiner räumlichen Lage und seiner Kapazitäten hervorragend positioniert ist, um an der Sanierung der Asse und sicheren Entsorgung dieser Stoffe mitzuwirken.

Das neue Geschäftsfeld Umweltdienste, dem das KSE zugeordnet ist, besteht erst seit Anfang dieses Jahres als eigenes Segment im Konzern. Es hat seine Wurzeln in der Aufarbeitung von medizinischen und industriellen Strahlenquellen für die Krebstherapie und die Messtechnik. Eckert & Ziegler ist einer der weltweit größten Hersteller solcher Komponenten und beschäftigt sich seit Jahren mit der Wiedergewinnung und der sicheren Entsorgung von radioaktiven Substanzen. Mehrere Container, die nach bei Eckert & Ziegler entwickelten Verfahren konditioniert wurden, wurden vom Bundesamt für Strahlenschutz bereits als störfallfeste Verpackungen gemäß den Einlagerungsbedingungen Konrad anerkannt. Weder der Konzern noch seine Tochter- oder Beteiligungsunternehmen waren an der Einlagerung von radioaktivem Müll in die Asse in den 70er Jahren beteiligt.

Der Vorstand

Berlin, 08.01.2010.

Eckert & Ziegler beruft außerordentliche IBt Hauptversammlung ein

Berlin, 08.01.2010 - Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700) hat offiziell beim bestellten Wirtschaftsprüfer des öffentlich gelisteten Belgischen Seedproduzenten International Brachytherapy S.A. (IBt) die schnellstmögliche Einberufung einer außerordentlichen IBt Hauptversammlung gefordert. Der einzige Tagesordnungspunkt auf der Agenda ist ein Wechsel im IBt Verwaltungsrat. Das Verwaltungsratsmitglied H&H Capital Management BVBA, vertreten durch den Alleingeschäftsführer und Creafund Abgesandten Herman Wielfaert soll durch einen Repräsentanten der Steglitz Medinvest UG (SMI), welche zusammen mit Eckert & Ziegler am 28. Dezember 2009 ein öffentliches Übernahmeangebot für IBt unterbreitet hat, ausgetauscht werden. Die in Berlin ansässige Steglitz Medinvest, die ca. 22% der IBt-Anteile hält, ist bislang noch nicht im IBt Verwaltungsrat vertreten.

"SMI ist am Übernahmeangebot beteiligt und ein großer Anteilseigner von IBt, somit ist es selbstverständlich, dass SMI zumindest einen Vertreter in den Verwaltungsrat entsendet", erklärte Dr. Andreas Eckert, Vorstandsvorsitzender von Eckert & Ziegler. "Auf der anderen Seite hat Creafund mit beträchtlichem Aufwand und Geld eine Klage gegen Eckert & Ziegler und SMI angestrengt, wonach diese ein Übernahmeangebot in bar für alle IBt Aktien unterbreiten sollen. Jetzt, da wir dieses freiwillig, mit erheblichem Aufwand und in Übereinstimmung mit Creafunds Forderungen erfüllen, erwarten wir, dass Creafund das Angebot annimmt und seinen Verwaltungsratssitz für den neuen Mehrheitsgesellschafter räumt."

Eckert & Ziegler besitzt derzeit ca. 29% der IBt Aktien und ist im Verwaltungsrat mit zwei Vertretern präsent. Vier weitere Mitglieder sind unabhängig. Drei Mitglieder des Verwaltungsrates werden mit dem IBt Vorstand besetzt. Zusammen mit dem SMI Vertreter wird der Verwaltungsrat aus zehn Mitgliedern bestehen, was der maximalen Anzahl gemäß der IBt Satzung entspricht.

Der Vorstand

 
 
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