Druck Icon
 

Eckert & Ziegler kooperiert mit ambulantem Operationszentrum

(Ad hoc-Mitteilung)

Berlin, 27.02.2001. Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (WKN 565 970) hat mit einem der führenden deutschen Behandlungszentren einen Kooperationsvertrag über die schonende Behandlung von Prostatakrebs mittels schwach radioaktiver Strahlenquellen abgeschlossen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Ambulanten Operationszentrum im Ullsteinhaus GmbH, Berlin, will der Pankower Hersteller von miniaturisierten Permanentimplantaten und Operationsequipment seinen engen Kontakt zu Ärzten festigen und Beratungs- und Schulungskapazitäten für die weitere Expansion aufbauen. In dem im Berliner Stadtteil Tempelhof ansässigen Zentrum sollen internationale Operationsteams künftig über das Verfahren, die Handhabung und die Produkte der Eckert & Ziegler AG ausgebildet werden. "Die Behandlung von Prostatakarzinomen mit miniaturisierten, schwach radioaktiven Quellen gilt als besonders schonend und hat sich in den Vereinigten Staaten bereits zur Standardmethode für frühe Formen dieser Krankheit entwickelt", erklärte Dr. Gunnar Mann, Geschäftsführer der federführenden Eckert & Ziegler-Tochter BEBIG Isotopen- und Medizintechnik GmbH. "Der Vorteil der sogenannten Permanentimplantation liegt darin, dass bei der Operation Harnröhre und Nervenstränge nur eine geringe Strahlendosis erhalten und somit typische Nebenwirkungen wie Inkontinenz und Impotenz deutlich reduziert werden. Da das Verfahren ambulant durchführbar ist, entfällt zudem der Krankenhausaufenthalt, was zu wesentlich geringeren Gesamtbehandlungskosten führt." In Deutschland ist das Verfahren noch wenig bekannt und wird daher von Krankenkassen nur auf Antrag finanziert. Das Ambulante Operationszentrum im Ullsteinhaus GmbH ist eines der ersten Zentren in Deutschland, an denen das Verfahren ambulant angeboten wird. Es wurde im April vergangenen Jahres gegründet und arbeitet ausschließlich mit Ärzten zusammen, die über eine langjährige Erfahrung bei der Brachytherapie verfügen. Das Berliner Operationszentrum führt einen bedeutenden Anteil der in Deutschland stattfindenden ambulanten Prostataoperationen durch. Für das Jahr 2001 rechnet das Tempelhofer Ärzteteam mit rund 100 Prostataoperationen, bei denen der Patient jeweils nur einen halben Tag in der Praxis bleibt.

Der Vorstand